Komitee für echte flankierende Massnahmen

Probleme der geplanten flankierenden Massnahmen


1) Die Ottilienstrasse wird als Kantonsstrasse zu attraktiv, weil:

  • sie zur Kantonsstrasse ausgebaut wird.

  • der Kirchplatz und die Kirchgasse mit baulichen Massnahmen (Rechtsvortritt bei der Sonnen-Kreuzung, Pflastersteine im Engelbüel) für die Durchfahrt weniger attraktiv gemacht werden.

    Längerfristig droht eine Schliessung dieser Strassen als
    Verbindung zwischen der Mosnanger- und der Landstrasse.

  • der Einlenker der Langenrainstrasse in Lütisburg Station zum störungsanfälligen "Hotspot" wird. 

    Dies hat zwei Gründe:

  • Durch das geplante wirtschaftliche Schwerpunktgebiet Lerchenfeld wird der Werkverkehr massiv zunehmen (z.B. verursacht Pouletschlachtbetrieb der Micarna SA alleine 100 Lastwagenfahrten pro Tag).

  • Mit der Eröffnung der Umfahrung Bütschwil entfällt für die Verkehrsteilnehmer aus Mosnang und Lütisburg Station der durch die beiden Bahnübergänge verursachte schubweise Verkehr. Ein konstant hoher Verkehrsfluss dürfte die Folge sein.


2) Fazit

Der Einlenker wird durch den (Werk-)Verkehr ein störungsanfälliger Hotspot mit langen Wartezeiten.

3) Konsequenz

Wird der Einlenker der Langenrainstrasse in Lütisburg Station für Verkehrsteilnehmende aus Mosnang unattraktiv, werden sie den den Weg über die Ottlienstrasse wählen.

 

4) Zusammenfassung:

  • Mehrverkehr: deutlich mehr Verkehr auf der Ottilienstrasse als die vom Kanton prognostizierten 1'500 Fahrzeuge pro Tag.

  • Widerspruch: Verkehr wird ins Dorf «gelenkt», statt vom Dorf weggeführt.

  • Gefahr: Primar-und Oberstufenschüler müssen von Mehrverkehr belastete Strasse überqueren

  • zusätzlicher Nachteil: wenn die Ottilienstrasse in das Eigentum des Kantons übergeht, wird Einflussnahme der Gemeinde auf die Ottilienstrasse vernichtet.